2011 gründete Malte Ahmling seinen Betrieb in Oldendorf. Heute beschäftigt er 26 Mitarbeitende und bietet ein breites Spektrum an elektrotechnischen Lösungen – von Alt- und Neubauinstallation über Smart-Home-Systeme bis hin zu Photovoltaikanlagen. Wir haben ihn gefragt, wie er zu diesem Punkt gekommen ist und wie er die Zukunft seines Handwerks sieht.
Malte, wie hat alles angefangen?
Ich habe in Hohenaspe gelernt und war danach viel im Kundendienst unterwegs. Irgendwann kam die Idee, mich selbstständig zu machen. Das war so erfolgreich, dass ich schon nach einem halben Jahr die ersten Gesellen eingestellt habe. Heute arbeiten bei uns 26 Mitarbeitende, ergänzt durch 9 bis 10 Fachkräfte aus Subunternehmen.
Das klingt nach einem rasanten Wachstum. Wie habt ihr euch organisiert?
Wir haben vier Meister, die sich unsere Bereiche aufteilen: Elektroinstallationen auf Großbaustellen, kommunale und öffentliche Gebäude sowie Privatkunden. Zusätzlich gibt es einen flexiblen Pool an Gesellen. Unser Stammsitz ist der Hof, auf dem ich aufgewachsen bin. Hier war früher ein Tante-Emma-Laden und ein Partyservice – heute befindet sich unsere Werkstatt hier.
Ihr seid auch im Bereich erneuerbare Energien aktiv. Was sind hier die großen Themen?
Energiemanagement ist das Stichwort! Immer mehr Menschen setzen auf klimafreundliche, effiziente Lösungen. Wir kümmern uns um die Gebäudetechnik für Photovoltaikanlagen, Wallboxen und die Integration von Energiequellen wie Wärmepumpen. Auch in der Landwirtschaft wächst der Bedarf. Wir sorgen dafür, dass die elektrotechnische Infrastruktur reibungslos funktioniert.
Zusammen mit den Stadtwerken bildet ihr Fachkräfte aus. Wie ist diese Kooperation entstanden?
Die Stadtwerke haben die Idee eingebracht, weil sie nicht alle Ausbildungsfelder im Bereich Energie- und Gebäudetechnik abdecken können. Wir haben einen Partnervertrag geschlossen und teilen uns die Ausbildungsinhalte. Aktuell haben wir neun Azubis, darunter einen, der direkt bei den Stadtwerken ausgebildet wird.
Was schätzt du an dieser Zusammenarbeit?
Ganz klar die kurzen Wege und den lösungsorientierten Ansatz. Die Stadtwerke denken, genau wie wir, pragmatisch und immer im Sinne der jungen Leute. Wir beziehen selbst Strom und Gas von den Stadtwerken. Mir liegen Regionalität und Zusammenhalt besonders am Herzen.
Warum ist der Beruf des Elektronikers so wichtig?
Ganz ehrlich: Ohne uns geht nichts! Neubauten, öffentliche Einrichtungen oder moderne Energiesysteme – alles hängt an der Elektronik. Der Beruf bietet großartige Perspektiven, egal ob als angestellter Techniker, Meister oder Selbstständiger.
Und zum Schluss: Was würdest du deinem jüngeren Ich mit auf den Weg geben?
Mach es einfach! Selbstständigkeit ist eine Herausforderung, aber mit Herzblut kannst du viel bewegen. Und wer weiß – vielleicht steht ja irgendwann ein Azubi von heute an meiner Stelle.
Ahmling Elektrotechnik verlost 3 Internetradios! Zum Mitmachen einfach bis 31.10.2026 eine E-Mail an marketing@stadtwerke-steinburg.de schicken, Stichwort „Ahmling“.