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Willkommen auf eurem Wasserwunderpfad!

Das neue Wasserwerk Twietberge in Edendorf wird eines der modernsten in Norddeutschland – doch bis zur Fertigstellung ist es vorerst eine Baustelle. Damit dieser Ort schon jetzt zu einem Anziehungspunkt wird, haben Eure Stadtwerke Itzehoe eine außergewöhnliche Idee umgesetzt: Der lange hölzerne Bauzaun rund um das Baufeld ist jetzt weit mehr als nur funktional – er wurde in einen faszinierenden „Wasserwunderpfad“ verwandelt.

Ein Kunstprojekt für Groß und Klein
Gemeinsam mit der regionalen Künstlerin Marion von Oppeln entstanden auf über 200 Metern Bauzaun beeindruckende handgemalte Illustrationen heimischer Wassertiere, ergänzt durch spannende und humorvolle Fakten zu deren Lebensweise sowie Infotafeln zum neuen Wasserwerk. Das Ergebnis ist ein Ort, der Spaziergänger, Radfahrerinnen, Familien, Schulklassen und Kindergärten begeistert und inspiriert.

„Der Wasserwunderpfad zeigt, dass Bauzäune nicht nur rein funktional, sondern auch kreativ und informativ gestaltet werden können“, erklärt Projektleiterin Elina Hesse. „Wir wollten der Region etwas Besonderes bieten und haben ein nachhaltiges Konzept umgesetzt. Das Holz des Bauzauns wird nach Fertigstellung des Wasserwerks weiterverwendet.“

Die Entstehung einer Idee
Die Idee für das Kunstprojekt entstand während einer Besprechung zum Kommunikationskonzept der Baustellenbeschilderung. „Unsere Marketing-Leiterin Lydia Keune hatte den Gedanken, den Bauzaun mit Kunstwerken zu verschönern – und daraus entstand schnell der Wasserwunderpfad“, so Hesse.

Für die künstlerische Umsetzung wurde Marion von Oppeln gewonnen, die bereits viele Projekte in der Region gestaltet hat – darunter kunstvolle Illustrationen im Schwimmzentrum und am Spielplatz in der Breiten Straße. „Ich liebe es, groß zu malen“, erklärt die Künstlerin. „Das Projekt hat mich sofort angesprochen. Es liegt mir am Herzen, unsere Natur und Tierwelt darzustellen, denn jedes Lebewesen hat eine wichtige Rolle in unserem Ökosystem.“

Von Oppeln verewigte sechs heimische Wassertierarten, deren Bilder digital entworfen, per Raster vergrößert und schließlich von Hand mit umweltfreundlichen Dispersionsfarben auf die grundierten Holzflächen übertragen wurden. „Nachhaltigkeit spielt für uns eine große Rolle – auch bei der künstlerischen Gestaltung“, ergänzt die Künstlerin.

Modernes Wasserwerk und Umweltbewusstsein
Neben dem künstlerischen Erlebnis steht die Infotafel auf dem Wasserwunderpfad im Mittelpunkt: Besucher erfahren alles über die moderne Technik des neuen Wasserwerks. Technischer Geschäftsführer René Quurk erläutert: „Unser Standort ist von Trockenheit und Schadstoffen wie PHAS zum Glück nicht betroffen. Hier wird unser hochmodernes, energieeffizientes Wasserwerk dafür sorgen, dass die Trinkwasserversorgung der Zukunft gesichert ist.“

Bis zur Inbetriebnahme bleibt der Wasserwunderpfad ein spannendes Highlight, das sich über den Zuspruch der Bevölkerung erfreut. „Wir hoffen, dass die Gemälde den Spaziergängern, Familien und Besuchern lange Freude bereiten und von Vandalismus verschont bleiben“, sagt Quurk.

 

 

Übrigens: Diejenigen, die sich eher für die technischen und baulichen Aspekte des Projekts interessieren, laden Eure Stadtwerke zu einer exklusiven, persönlichen Baustellenführung am 03. September um 15 Uhr ein – mit allen Infos zum neuen Wasserwerk und kleinem Ausflug zum Wasserwunderpfad ein. Interessierte können sich anmelden unter E-Mail marketing@stadtwerke-steinburg.de.

Foto oben: Künstlerin Marion von Oppeln, Projektleiterin Elina Hesse und technischer Leiter René Quurk.

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